Das agile Mindset

„Agile“ ist in aller Munde. Zumindest in der IT-Welt hat wohl mittlerweile jeder von Scrum & Co gehört. Doch was ist denn eigentlich „agile“ und ist das nur was für Softwareprojekte?

Gutes entsteht, wenn Menschen eng zusammen arbeiten

Seinen Ursprung nahmen agile Methoden in der Softwareentwicklung, doch die zugrundeliegenden Gedanken lassen sich auch auf andere Bereiche übertragen.

Wenn Menschen eng zusammen arbeiten, und dabei möglichst frei agieren können, ohne von einem Korsett von sklavisch zu befolgenden Prozessen eingeschnürt zu werden, können die besten Ergebnisse entstehen. Im Kern geht es also darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem Menschen ideale Arbeitsbedingungen vorfinden, um motiviert und im Sinne der Kundenzufriedenheit zu arbeiten.

Gemeinsame Werte statt Regeln

Statt strikter Regeln definiert das Agile Manifest eine Wertesystem, mit dem die Unterzeichner übereinstimmen:

  • Individuen und Interaktionen sind höher zu werten als Prozesse und Werkzeuge.

  • Funktionierende Ergebnisse mehr als Dokumentation

  • Zusammenarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als Vertragsverhandlungen

  • Reagieren auf Veränderung mehr als das (strikte) Befolgen eines Plans

Oft übersehen: Agile Prinzipien

Oft übersehen werden die agilen Prinzipien, die Kundenzufriedenheit zur obersten Priorität erklären, gleichzeitig aber auch dafür plädieren, Projekte um motivierte Individuen zu errichten und ein entsprechendes Arbeitsumfeld mit selbstorganisierten Teams zu schaffen. Ein Augenmerk liegt auch auf der Reflektion im Team: Wo stehen wir, wo wollen wir hin? Wo können wir ansetzen, um unsere Zusammenarbeit, aber auch unsere Ergebnisse zu verbessern? Es lohnt, den Text in vollem Wortlaut zu lesen, der im Übrigen auch in allen möglichen Übersetzungen verfügbar ist.

Im Grunde genommen steht hinter dem Manifest ein positives Mindset, dessen Aneignung sicher zum Wohle aller sein könnte. Weltverbessernd, wenn man so ein großes Wort wählen möchte.

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