In eigener Sache: die Geschichte eines Logos

Dieses Blog ging im August 2016 live und wird (wenn man so will) im Sommer diesen Jahres seinen dritten Geburtstag feiern.

Der Start des Blogs war damals nicht unvorbereitet. Ein paar Wochen vorher hatte ich mit den Vorbereitungen begonnen: die Sofware installiert, das Theme ausgesucht, ein paar erste Texte geschrieben … und selbst im Strandurlaub habe ich noch an den Texten gefeilt mit denen das Blog letztlich an den Start ging. Auch das Logo ist in dieser Zeit entstanden: handgezeichnet auf dem iPad und dann am Rechner um den Schriftzug und das Motto ergänzt.

In den kommenden zwei Jahren schrieb ich mal mehr und mal weniger fleißig Texte, teilte sie in den Social Media und bekam hier und da das ein oder andere Feedback. Selbst eine kleine Stammleserschaft bildete sich und dennoch blieb eines lange unbemerkt:

Der Fehlerteufel hatte sich eingeschlichen.

Erst im Sommer des letzten Jahres wurde ich erstmals darauf aufmerksam gemacht: da ist ein Buchstabe zu viel im Logo. Und nur wenige Wochen später bemerkte auch meine neue Freundin diesen Fehler. Ich war perplex – mir selbst war der Fehler in all der Zeit entgangen und auch eine kurze, zugegebenermaßen nicht besonders repräsentative Befragung unter ein paar Freunden und Freundinnen ergab, dass ihnen dieser Fehler nie aufgefallen war.

Verrückt.

Irgendjemand meinte mal, dass es ja auch Absicht gewesen sein könnte: so als Anspielung auf den Namen des Blogs. Und tatsächlich erinnere ich mich vage, dass solche Überlegungen in den Vorbereitungen des Blogstarts im Raum standen und ich die Idee dann aber auch verworfen hatte. Wie dem auch sei, ich habe mir eine Weile Zeit gelassen auf die neu gewonnene Erkenntnis zu reagieren, weil es mir nach all der Zeit irgendwie nicht mehr ganz so wichtig erschien – das Blog hatte ja auch mit dem kleinen Fehler im Logo überlebt 😉

Aber heute setze ich den Rotstift an.

Dabei habe ich mich bewusst dagegen entschieden, den Fehler still und heimlich zu korrigieren. Denn Perfektionismus ist der Feind des Guten – und daran darf das Logo in Zukunft ruhig erinnern.

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